Unsere Ziele

Angriffe  auf  Demokratie  und  Rechtsstaatlichkeit  sowie  Phänomene  gruppenbezogener  Menschenfeindlichkeit  wie  z. B. Rassismus  und  Antisemitismus  sind  eine  dauerhafte  Herausforderung  für  die gesamte  Gesellschaft.  Die  Aufdeckung  der  NSU-Morde  hat  insbesondere  die  Gefahren  des Rechtsextremismus/Rechtsterrorismus  noch  einmal  deutlich  vor  Augen  geführt.  Verunsicherungen im Zuge  von  Globalisierung,  Migration  und  sozialer  Polarisierung  werden  auch  weiterhin  Anknüpfungsmöglichkeiten  für  menschenverachtende  Ideologien  und  Ideologiefragmente  bieten  und  zur vermeintlichen  Rechtfertigung  von  Gewalt  und  in undemokratischer  Form  ausgetragenen  politisierten  Konflikten  missbraucht  werden.  Zur  wirksamen  Begegnung  bedarf  es zielgerichteter  Präventionsstrategien  im Zusammenwirken  von  Kommunen,  Ländern,  dem  Bund  und  der  Zivilgesellschaft. Eine  wirksame  Arbeit  gegen  demokratiegefährdende  gesellschaftliche  Entwicklungen  muss  an  den konkreten  Problemen  und  Bedürfnissen  vor  Ort  ansetzen. Das  Bundesprogramm „Demokratie  leben!  Aktiv  gegen  Rechtsextremismus,  Gewalt  und Menschenfeindlichkeit“  will  ziviles  Engagement  und  demokratisches  Verhalten  auf  der  kommunalen,  regionalen  und  überregionalen  Ebene  fördern.  Vereine,  Projekte  und  Initiativen  werden  unterstützt,  die  sich  der  Förderung  von  Demokratie  und  Vielfalt  widmen  und  insbesondere  gegen Rechtsextremismus  und  Phänomene  gruppenbezogener  Menschenfeindlichkeit  wie  z. B. Rassis­mus  und  Antisemitismus  arbeiten.  Darüber  hinaus  können  auch  andere  Formen  von  Demokratie-und  gruppenbezogener  Menschenfeindlichkeit,  von  politisierter  oder  vorgeblich  politisch  bzw.  vorgeblich  religiös  legitimierter  Gewalt,  von  Hass  und  politischer  Radikalisierung  Gegenstand  präventiver  Arbeit  und  damit  Gegenstand  der  Förderung  durch  das  Bundesprogramm  sein.